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Reisebericht: Chile

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Unser Tipp des Monats: Chile
Fünf Gründe warum sich die Reise in das lange Land des Südens lohnt:

(klicken Sie auf die Bilder zum vergrößern)

Wenn Sie bei Wüste zuerst an die Sahara und an ganz viel Sand denken...

… wird die Atacama Sie mit ihrer Vielfalt an Formen und Farben überwältigen. Die trockenste Wüste der Welt besteht nicht nur aus Dünen: Weiß glitzernde Salzseen, sprudelnde Geysire, schneebedeckte Vulkane und felsige Mondlandschaften – in ihren verschiedensten Erscheinungsformen zeigt sich die Atacama schon einen Tagesausflug vom Touristenörtchen San Pedro entfernt. Und nicht nur Naturliebhaber und Geographen lieben diese Wüste. Romantiker lieben die Sonnenuntergänge hinter dem Valle de la Luna und für den Spaßfaktor sorgt ein Bad im eiskalten Salzsee oder in den sprudelnd-warmen Geysirbecken auf über 4000 Meter Höhe.

 

Wenn Sie Vulkane bisher nur aus dem Fernsehen kannten...

Ob im Norden in der Atacama-Wüste oder im Land der Flüsse und Seen – der Blick in Richtung Osten ist beherrscht von den Anden und malerischen, oft schneebedeckten Vulkankegeln. Gerade im Süden Chiles sorgen die Vulkane nicht nur für ein unvergleichliches Landschaftspanorama, sondern lohnen auch den Aufstieg. Sogar bis an den Rand des Kraters kann man sich auf dem Villarrica bei Pucón wagen. Organisierte Touren führen hier auch Anfänger und Hobby-Bergsteiger sicher hinauf und wieder hinunter. Und auch um die Vulkane herum locken unzählige Nationalparks Wanderer und Naturfreunde in die Wildnis.

 

Wenn Sie zum Wintersport immer in die Alpen fahren...

...kommen Ihnen Skigebiete auf 2.300 Metern und mehr womöglich schon relativ hoch vor. In den Anden geht es in diesen Höhen erst so richtig los mit dem Wintersport. Dabei sind Chiles Skiresorts in ganz Zentralchile und bis in den Süden zu finden – und variieren in den Schwierigkeitsgraden von leicht abfallenden Anfängerpisten bis hin zum Wintersport-Vergnügen für Profis. Ganz besonderen Reiz haben natürlich Skigebiete, die schnell und kurzfristig – gerne auch nur über einen halben Tag zu erreichen sind. Wer glaubt, er erreicht auf ungemein bequeme Weise von München aus in etwa 50 Kilometern die Alpen, der war noch nicht in Chile Skifahren. Von Santiago aus sind es nur gute 20 Kilometer zu den nächsten Skiresorts, in die es die Hauptstädter gerade mi Winter Wochenende für Wochenende zieht. Mit seinen unglaublich langen Küsten und dem kurzen Streifen Land ostwärts Richtung Anden ist Chile auch eines der wenigen Länder, in denen man innerhalb eines Tages Skifahren und am Meer spazieren kann. Von einem Wintersportort bei Chillan ist es bei guter Sicht sogar möglich, die Pisten mit Sicht auf den Pazifik hinunterzubrausen.

 

Wenn Sie sich bei Wein bisher nur an Rebsorten aus Frankreich oder Italien gewagt haben...

...werden Sie in Chile kennen lernen, was Ihnen bislang entgangen ist. Als fünftgrößtes Weinexportland wird Chile mittlerweile auch immer mehr in Europa zur Kenntnis genommen. Besonders für Cabernet-Sauvignon sind die chilenischen Weinanbaugebiete bekannt, aber auch Merlot und Carmenère sind in hoher Qualität zu kaufen. Die besten Weine kommen dabei aus dem Valle Central und dem Valle Maipo – zum Besuch auf ein Weingut in diesen Gegenden benötigt man nur etwa eine Autostunde von Santiago aus. Wer einmal etwas ganz anderes kosten möchte, fährt an den Südrand der Atacama-Wüste, und zwar ins Valle del Elqui, etwa 100 Kilometer östlich von der Küstenstadt La Serena. Hier wachsen bei ganzjährig trockenem Klima die süßen Trauben, aus denen der chilenische Pisco gebrannt wird.

 

Wenn Sie im Ausland immer hauptsächlich mit Touristenführern und Hotelpersonal zu tun hatten...

wird Ihnen das in Chile ganz bestimmt nicht passieren. In ihrem último rincón del mundo – sprichwörtlich im letzten Winkel der Welt – haben sie über Jahrzehnte lang nur wenig internationale Gäste empfangen können. Schließlich nahm gerade in früheren Zeiten nicht jeder den weiten Weg auf sich, um das ferne Land zu besuchen. Womöglich gerade deshalb sind Chilenen heute nicht nur sehr gastfreundlich, sondern auch überaus neugierig, andere Kulturen kennen zu lernen. Dabei zeigen sie sich äußerst aufgeschlossen, wollen jedes auch noch so kleine Detail erfahren und haben nur wenig Berührungsängste. Sie sprechen Touristen anderer Kontinente an, wann immer sich die Gelegenheit bietet.



Überall, wo viele internationale Gäste unterwegs sind, wie in Santiago und Vina del Mar in Zentralchile, kann man getrost auf die internationale Weltsprache Englisch zurückgreifen. Gerade aber, wer gerne auch abseits der Touristenpfade wandelt und unabhängig von Reisegruppen durch das Land fahren möchte, sollte sich etwas Solideres als nur gute Englischkenntnisse zulegen. Zu empfehlen sind natürlich unsere Spanischkurse HIER.

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