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Indian Summer - oder auch: Kanada von seiner schönsten Seite

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Reisebericht: "Indian Summer" / Kanada

Abflugsort: Private Sprachschule Freising.Nächster Halt: Indian Summer!

Als ich in der Sprachschule Freising einen Englisch Kurs auf Empfehlung einer Freundin belegte, ahnte ich noch nicht, wie weit diese Reise mich tragen würde. Eigentlich war der Plan, meine bisherigen Englisch Kenntnisse ein wenig aufzufrischen...

 

Eines Tages unterhielt ich mich mit meiner Trainerin in der Pause über Länder, in welchen ich mein frisch gelerntes Englisch im nächsten Urlaub üben könnte, erzählte ihr von meinen Erfahrungen in UK und fragte sie nach ihren Erfahrungen. Sie meinte ich solle mich überraschen lassen und dass wir in der nächsten Stunde des Englisch Kurses ein Land kennenlernen werden, das so unglaublich schön ist, dass man in Versuchung gerät ein One-way Ticket zu buchen.

 

Ich rätselte, welches Land mir die Lehrerin des Englisch Kurses vorstellen wollte und war zuerst etwas verwundert, als sie Kanada nannte.

 

Es folgte allerdings ein Feuerwerk aus Impressionen und kulturellen Highlights, sodass ich erstmal neugierig wurde. Die Dozentin erzählte mir, dass die schönste Zeit, um nach Kanada zu reisen, der Herbst wäre, da die Bäume alle erdenklichen Farben von gelb bis dunkelrot annehmen, die Türkis in der Sonne glitzernden Seen von dieser Farbpracht umgeben werden und somit dem Betrachter eine unvergessliche Kulisse bieten. Zusätzlich seien die Kanadier sehr gastfreundlich und hilfsbereit, sodass ich mein gerade in Freising aufgefrischtes Englisch gleich einsetzen könnte.

Ich begann zu träumen, stellte mir kurz die beschriebene Szene vor, dachte an den Wetterbericht für Freising der nächsten 3 Wochen (der unerbittlich Temperaturen im teilweise einstelligen Bereich und Regen prophezeite) und hörte mich auch schon fragen wann der Indian Summer denn beginne? Prompt kam auch schon die Antwort: Er hat schon begonnen und sollte sich gerade auf seinem Höhepunkt befinden. Der Gedanke an Kanada ließ mich nicht mehr los. Auf dem Weg von der Privaten Sprachschule Freising nach Hause googelte ich nach Flügen nach Montreal- und stellte zu meiner Freude fest, dass es einen preiswerten Flug gab. Erst auf dem zweiten Blick erkannte ich, dass der Flieger bereits am Freitag startete. Freitag! Das hieß in 3 Tagen!

Meine Gedanken überschlugen sich: Würde ich so schnell Urlaub beantragen können in der Arbeit? Was müsste ich noch alles dafür besorgen? Und wer könnte sich spontan um meinen Hund kümmern? Normalerweise bin ich eher der Typ Mensch, der alles sehr genau plant und sich die Zeit nimmt eine solche Reise gründlich vorzubereiten. In diesem Fall buchte ich mein Ticket noch an dem gleichen Abend, beantragte am nächsten Morgen Urlaub, gab meinen Hund zu meiner verdutzten Schwester, packte meinen Koffer und verbrachte die Nächte damit sämtliche Reiseführer zu wälzen, die mir meine Lehrerin des Englisch Kurses empfohlen hatte. Das Reisefieber hatte mich gepackt.

 

3,2,1- die Tage vergingen wie im Flug und bevor ich richtig realisieren konnte, was ich gerade dabei war zu tun, stieg ich in Freising in den Flieger. 7 Stunden später stieg ich aufgeregt wie ein kleines Kind am Abend vor Weihnachten aus dem Flieger und wurde zunächst von den kanadischen Immigration Officers mit den Worten „Welcome to Canada, how was your flight?“ begrüßt. Die Dozentin der Privaten Sprachschule Freising hatte wohl mit der Aussage, dass Kanadier sehr gastfreundlich seien nicht übertrieben. Kurze Zeit später befand ich mich dann mitten im Zentrum von Montreal. Ich hörte überall Englisch und war überglücklich, dass ich fast alles verstand. Zu meinem Erstaunen sprachen viele Menschen neben Englisch auch perfekt Französisch und wechselten, wenn sie untereinander sprachen oft von einer Sprache in die andere – und das im selben Atemzug!! Ich war begeistert und nahm mir vor, nach meiner Rückkehr nach Deutschland einen Französisch Kurs an der Privaten Sprachschule Freising zu belegen.

 

Nachdem ich ein Ahornsirup Eis probiert hatte (ich kann nur sagen: Vorsicht! - Macht süchtig J ), fiel ich erschöpft und glücklich ins Bett und träumte vom Indian Summer.

 

Am nächsten Morgen ging bereits mein Bus raus aus der Stadt direkt in die Natur. Wir fuhren an unglaublichen Landschaften vorbei – links und rechts von uns flogen gelbe, grüne, rote, orange, lilarote und gelbgrüne Bäume vorbei, egal wohin ich schaute, sah ich etwas neues, sodass ich die Fahrzeit gar nicht mehr realisierte. Überglücklich stieg ich an meinem heutigen Ausflugsziel aus - dem Mont Orford. Gemeinsam mit einer Gruppe englischsprachiger Kanadier (die ich verstand! J ) begann ich auf den Berg zu steigen. Ich lief vorbei an grünen Wiesen, die unendlich schienen, vorbei an Eichhörnchen, bunten Bäumen aller Farbnuancen, Bärenspuren und bestaunte den tiefhellblauen, wolkenlosen Himmel, von dem die Sonne strahlend auf uns runterschien. Für einen kurzen Moment denke ich an den Regen in Freising und dankte insgeheim meiner Lehrerin von der Privaten Sprachschule Freising für diesen Tipp, der mein Leben – zumindest für eine Woche- auf den Kopf gestellt hatte. Ich steige immer höher und entdecke mit jedem Schritt eine neue Farbnuance auf den Blättern. Herrlich! Genauso, wie auf den Bildern. Nach einem ca. 2 stündigen Aufstieg, war ich dann wirklich sprachlos. Der Ausblick hat mir wortwörtlich die Sprache verschlagen. Was ich sehe übertrifft sogar die Bilderbücher. Danke, liebe Ana Luisa(*Anm. d. Red.: Leiterin/Trainerin der Sprachschule)! Unter mir erstreckt sich eine Landschaft, die ich mein Leben lang nie vergessen werde (siehe Bild unten!). Diese Farben! Diese Idylle! Ich möchte diesen Ort niemals verlassen. Aus der Ferne sehe ich ein Stinktier, dass fröhlich über einen Weg läuft und muss vor Glück lachen. Der Indian Summer ist genauso, wie ich ihn mir erträumt habe. Der Alltag liegt weit hinter mir und ich fühle mich dank der frischen Luft, die nach Regen und Holz riecht entspannt und glücklich. Diese Aussicht. Einfach nur überwältigend. Ich setze mich zu der Gruppe Kanadier, die mir frisches Obst und Brot anbieten. Sie erzählen mir viel über dieses wunderbare Land und ich bin einfach nur glücklich, dass ich diese Reise angetreten habe.

Nach einem herrlichen Tag auf dem Mont Orford trete ich müde aber glücklich den Weg zurück zum Bus an und lasse noch einmal diese unglaublichen Impressionen auf mich wirken. Als Erinnerung nehme ich ein knallrotes Ahornblatt mit, das ich gleich zum Trocknen in den Reiseführer lege. Noch im Bus schlafe ich ein und träume von diesem beeindruckenden Tag auf dem Mont Orford.

 

Für heute habe ich euch genug erzählt und ich hoffe, ich konnte euch genauso aus eurem Alltag reißen, wie es die Private Sprachschule Freising mit mir gemacht hat J.

 

*Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag stammt von einer ehemaligen Schülerin, die so nett war diesen hier zu veröffentlichen. Wir haben (zur Klarstellung) den korrekten Namen (Private Sprachschule Freising) eingefügt, wenn die Autorin "Sprachschule" geschrieben hatte. 

PS: Danke für deinen wundervollen Reisebericht! Bis demnächst!

 

 

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