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Reisebericht: "New York, I love you - oder auch: Vom Englischkurs in Freising direkt in die Weltstadt"

 

Empire State Building, Rockefeller Center, Staten Island Ferry, Brooklyn, Guggenheim Museum, MOMA, Ground Zero, The Rink, Freiheitsstatue...die Eindrücke fliegen nur so an mir vorbei. Langsam realisiere ich: ich bin in NEW YORK!!!

In der Stadt, die niemals schläft. Gemütlich schlendere ich durch den Central Park, an all den bekannten Filmorten vorbei, bewundere den großen Herrn, der einen Teil des Parks mit seinen riesen Seifenblasen in einen magischen Garten verwandelt, in dem Kinder strahlend eine Seifenblase nach der anderen jagen. Es ist bitter kalt und das Wasser im See funkelt in der Sonne. Mitten im See sitzt ein großer grauer Vogel auf einer kleinen, tauenden Eisscholle und genießt die wärmenden Sonnenstrahlen. Ich ziehe meinen Schal ein wenig enger um den Hals und summe „In Neeeew Yooooork...“ vor mich hin. Was für eine Stadt! Alicia Keys hat über NYC gesungen und Taylor Swift und Frank Sinatra auch und noch unzählige Sänger. Das habe ich in meinem Englischkurs in Freising gelernt, den ich vor dieser Reise besucht habe. Und jetzt bin ich tatsächlich hier. Ich bin schon genau 5 Tage hier und ich kann einfach nicht genug kriegen. Es gibt unendlich viel zu sehen, zu entdecken und zu probieren. Also weiter. Nächste Station: Times Square und Broadway.

Kaum dort angekommen, verschlägt es mir die Sprache. Hier in New York habe ich schon einiges gesehen und erlebt, aber die vielen Glitzerreklamen und der ganze Trubel erstaunen mich aufs Neue. Egal in welche Richtung ich schaue, sehe ich Menschenmassen, funkelnde Lichter, unzählige Geschäfte und noch mehr Menschen. Die gelben Taxis dürfen natürlich auch nicht fehlen. Richtig beeindruckend! Schnell mache ich das obligatorische Touri-Foto und gehe etwas shoppen. Prompt finde ich 2 Tshirts und eine Mütze und freue mich ungemein darüber.

 

Aber ich möchte heute noch unbedingt China Town sehen und mache mich deshalb wieder auf den Weg. Ich nehme die U-Bahn und bin erstaunt, wie viele verschiedene Kulturen und Nationalitäten hier aufeinander treffen. Total spannend. Eine kurze Fahrt und 5 Straßen später stelle ich fest: ich habe mich verlaufen, was aber kein Problem ist, weil hier überall Menschen sind. Ich frage einen Straßenverkäufer, der lauter bunte I love NYC Tshirts verkauft, nach dem Weg. Zum Glück habe ich mir das aus dem Englischkurs in Freising gut gemerkt. Wenige Minuten später sehe ich das Schild vor mir: „Welcome to China Town!“. Geschafft! Ein paar Schritte weiter und ich habe das Gefühl, nicht mehr in New York, sondern in Shanghai zu sein. Wow. Ich schlendere durch die Straßen, kaufe mir eine wunderschöne Teekanne und bewundere exotisch klingende Tees in den Schaufenstern und mache ca. 20 Selfies vor den bunt geschmückten Läden.

 

Ein kurzer Blick auf die Uhr: daheim in Freising ist es schon Nacht. Langsam werde ich hungrig...apropos Freising!!da fällt mir doch glatt ein: Die Englisch Lehrerin in der Sprachschule hat doch etwas von Five Guys, dem besten Burger Laden der Welt erzählt – Yummy!! ...und schon mache ich mich auf dem Weg dorthin: raus aus China Town, vorbei an edlen Boutiquen, an den vielen Touristen mit Kameras in der Hand, die alles fotografieren, was sie sehen und jeder Menge Straßenkünstler, die auf Englisch und Spanisch singen. Dort angekommen beiße ich endlich in den lang ersehnten Burger und er schmeckt sogar noch besser als versprochen. Mmmmmh. Der Weg hierher war jeden Schritt wert.

 

Frisch gestärkt für das letzte Highlight des Tages, mache ich mich auf den Weg. Nächste Station: Top of the Rock, die Aussichtsplattform im 70. Stock des Rockefeller Center! Dort angekommen, kann ich es kaum erwarten, diese Stadt, die mich so in ihren Bann gezogen hat, von oben zu sehen. Ich steige in den Aufzug ein, der Portier erzählt uns einiges über die Geschichte des Towers auf Englisch. Stolz stelle ich fest, dass ich alles verstehe. Der Englisch Kurs hat sich also gelohnt.

 

Und schon geht es los: in wenigen Sekunden sind wir oben angekommen. Ich gehe ganz schnell die letzten Stufen bis zur höchsten Plattform rauf. Dort angekommen werden meine Knie weich. WAS für eine Aussicht. Waaaahnsinn. Lichter. Überall. Soweit das Auge reicht. Hochhäuser, so hoch, dass man sich daneben winzig fühlt. Wasser. So viel Wasser. Und überall glitzern Lichter, Wohnungen, Geschäfte und die Spiegelungen im Wasser. Hier oben merkt man erst, WIE groß diese Stadt wirklich ist. Ich starre die Stadt an und bin erleichtert zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin, der es komplett die Sprache verschlagen hat. Jetzt verstehe ich, wieso so viele Sänger über New York singen und so viele Serien hier spielen: Diese Stadt hat eine magische Atmosphäre und es gibt ständig was Neues zu entdecken. Kein Wunder, dass sie niemals schläft! J

 

30 Minuten später schaffe ich es völlig erfroren, mich von diesem bezaubernden Anblick zu lösen und schieße gefühlt 100 Fotos pro Sekunde. Müde, aber überglücklich mache ich mich auf dem Weg ins Hotel. Mein Handyspeicher ist voll von den vielen Fotos, mein Schrittzähler sagt, dass ich heute schon über 14 Kilometer gelaufen bin und ich habe ein Dauergrinsen, wie schon lange nicht mehr. Ich glaube, ich bin verliebt. In diese faszinierende Stadt.

 

An dieser Stelle: herzlichen Dank an die Private Sprachschule Freising und meine Lieblings – Englisch – Lehrerin, die mir in ihrem Englisch Kurs so viel beigebracht hat, dass ich mich hier prima zurechtfinde. Ich hoffe, du liest den Blog J !!

 

Alles Liebe,

Anna

 

 

Anm. d. Red.: Danke für diesen wundervollen Bericht, liebe Anna! Wir freuen uns, dass du eine tolle Zeit hattest und wünschen dir auch in Zukunft viel Spaß und spannende Reiseziele! 

P.S.: Danke auch für das Überlassen dieser wunderschönen Bilder.

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